Gott spricht: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ – Offenbarung 21,6
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Grimma
mit Grethen, Hohnstädt / Beiersdorf,
Döben / Höfgen und Nerchau

Rückblick Segelfreizeit 2017

Segelfreizeit im Sommer 2017

„Hart am Wind – Sehnsucht nach meer“

Am frühen Morgen des 21. Juli 2017 gab sich ein Bus voller aufgeregter Jugendlicher ihrer Sehnsucht nach dem Meer hin. Unser Schiff Store Baelt lag im niederländischen Harlinger Hafen. Für eine so lange Fahrt mussten ausreichend Proviant (Schiffszwieback und Pökelfleisch) vorhanden sein.

Hart am Wind wollten wir Segeln, aber der erste Tag hatte nur Flaute zu bieten. Als Crew aus 36 Männern und Frauen waren 7 Knoten voll geflaggt mit 4 Segeln locker drin. Skipper und Maat waren zufrieden mit uns und wir fielen glücklich und geschafft in unsere Kojen. Jedoch nicht ohne vorher Bibelstündchen gehabt zu haben oder das Essen unseres Smootje zu genießen. Für das Essen und Kochen waren wir als tapfere Schiffsjungen gefragt. Neu erlernte Delikatesse: Herzmuscheln in Weißweinsud.

Ein weiterer Tag brachte endlich den ersehnten Wind. Mit 17° Schräglage lernten wir, was es bedeutet zu segeln. Fische haben wir dabei keine gefüttert. Irgendjemand muss aber wohl seekrank geworden sein, denn wir liefen auf eine Sandbank auf. Das bot uns die erhoffte Gelegenheit bei Ebbe vor Vlieland trocken zu liegen und im Watt wandern zu gehen. Seehr geil!

Eine nordfriesische Insel nach der Anderen wurde von uns entdeckt. In Texel gab es die besten Snackbars und auf Anraten unseres Matrosen bestellten wir „einmal alles“. (oder eben zweimal)

Ganz entspannt ging die Fahrt weiter ins Ijsselmeer. Bei der Gelegenheit war gleich mal „Deck schrubben“ angesagt. Zur Belohnung dann einmal alle über Bord. Vor Anker liegend sprangen einige Wasserratten mutig über die Reling.

Wo wir schon einmal in den Niederlanden waren, wollten wir auch einmal Radfahren. Der Ausflug zum Nordseestrand auf Terschelling war kurz aber herrlich.

Als krönenden Abschluss haben wir, was kann man besseres tun, gelacht, gefeixt und gefeiert.

Maxie Martin