Gott spricht: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ – Offenbarung 21,6
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Grimma
mit Grethen, Hohnstädt / Beiersdorf,
Döben / Höfgen und Nerchau

Hohnstädter Orgelsommer vom 7. bis 21. Juli

350 Jahre ist es her, dass Dietrich Buxtehude 1668 Werkmeister und Organist in St. Marien in Lübeck wurde. Um diesen Posten zu bekommen, hatte er die Tochter seines Vorgängers Franz Tunder geheiratet und wurde prägend für die Orgelmusik seiner Zeit. Selbst Johann Sebastian Bach pilgerte 1707 nach Lübeck, um den alten Buxtehude zu hören und überschritt dabei den ihm gewährten Urlaub um das Vierfache. Zur Eheschließung mit Buxtehudes 40jähriger Tochter, um seinerseits Nachfolger Buxtehudes zu werden, konnte sich der junge Bach allerdings nicht druchringen. Buxtehude steht in einer langen Reihe bedeutender Komponisten Norddeutschlands, die in ihrer Gesamtheit heute als „Norddeutsche Orgelschule“ bezeichnet wird. Die wunderbare Musik dieser Meister wird in einer kleinen Konzertreihe vom 7. bis 21. Juli in Hohnstädt vorgestellt. Um 16.15 Uhr gibt es jeweils eine Einführung im Hohnstädter Gemeindesaal, um 17.00 Uhr beginnen dann die Musiken, die als Orgelvesper gestaltet werden. Also auch Lieder, eine kleine Andacht und den Abendsegen beinhalten. Dazu lade ich Sie alle sehr herzlich ein.

Tobias Nicolaus