Die
Natur als Spiegel der Seele
Themenabend am 4. April 2012, 19.30 im Pfarrhaus Nerchau
Pfarrer Henning Olschowsky
verbrachte im August 2011 zwölf Tage mit einer Gruppe junger Männer zur
Visionssuche im Beresinsky-Naturpark in Weißrussland…
- Ein Diavortrag und Gespräch über Weißrussland und
die Erfahrungen im
Nationalpark - Alle
Interessierten sind dazu herzliche eingeladen

Vom 30.4 - bis 6. 5. 2012 besucht unser Landesbischof Jochen Bohl den Kirchenbezirk im Leipziger Land.
Er möchte sich gern über unsere Situation ein Bild machen,
wesentliche Entwicklungen wahrnehmen und dabei mit uns ins Gespräch kommen.
Es wird herzlich eingeladen zum Gottesdienst mit dem
Landesbischof am 6. Mai, 9.30 Uhr in der St. Marienkirche in Borna.
Herzliche Einladung zum Rogate-Frauentreffen am
Sonntag, 13. Mai 2012 14.00 Uhr
in der Kirche Lastau Thema: „Die Süßigkeit des Glaubens“
Das
Gesangbuchlied „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“ von Elisabeth Cruciger soll uns Anstoß sein, über unseren Glauben
nachzudenken. … Welchen
Geschmack hat der Glaube für mich?
(Evtl. wird
gemeinsame Busfahrt angeboten)
20.-22. April GEMEINDE-FREIZEIT in Krummenhennersdorf
Es sind noch Restplätze frei,bitte im Pfarramt melden!
THEATER in Döben am 19. Mai
Gemeindefest
in Döben
am Pfingstmontag, 28. Mai 15.00 Uhr
26. – 29. Mai Fahrt zur holländischen Partner-gemeinde Harmelen
Kontakt:
Albrecht Günther
Tel. 918195
Rock My Soul
Lutherrocktour der
Rockband Die Schwarzen Löcher Spezial
Thomas Gessner, git. (Berlin) Matthias
Gebhardt, dr (Leipzig) Wieland Hainig, b (Mühlau)
Stefanie Scherf, voc (Leipzig) Henning Olschowsky,
voc, git (Mutzschen)
VORKONZERT
Stadtkirche Mutzschen
11. Mai 20.00 Uhr
OPEN-AIR – KONZERT
Kulturpark Deutzen
12. Mai 21.00 Uhr
LUTHERROCK AM
DENKMAL
Ein
rockmusikalischer Konzertgottesdienst am Lutherdenkmalauf dem Martin–Luther
–Platz in Borna
am 13.Mai 18.00Uhr (bei Regen in der
Kirche)
Als Hommage an den
großen Reformator werden unter anderem auch Lieder Martin Luthers im neuen
rockmusikalischen
Gewand zu erleben sein
ORGEL und Rotwein, jeweils 20.30 Uhr in der Frauenkirche
Samstag, 26. Mai: Werke von Messiaen
(Himmelfahrt) und Duruflè (Veni
creator spiritus) An der
Orgel: Tobias Nicolaus
Samstag, 2. Juni: Werke von Schütz, Purcell,
Bach und Viadana An der Orgel: Matthias Pfund
HAUS- und STRASSENSAMMLUNG der Landeskirche
für
die Diakonie 11. bis 20. Mai 2012
„Miteinander
Vielfalt Leben – Behindert werden, das geht uns alle an“
Für Projekte, bei
denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam etwas in Bewegung setzen, das
dem selbstverständlichen
Miteinander von
behinderten und nicht behinderten Menschen dient.
KONFIRMATIONSJUBILÄUM 2012
Alle, die vor 50, 60
(65) und 70 Jahren, also 1962, 1952 (47) und 1942 in Grimma oder anderswo
konfirmiert wurden, sind herzlich eingeladen!
Bitte im Pfarramt
anmelden.
Voranzeige:
Freitag, 8. Juni
2012, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Schulstr. 65
Israel – zwischen gestern
und heute
Ein Vortrag mit
Bildern von Markus Held, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Theologie an der Universität Oldenburg. Anschließend für Interessierte
Informationen über eine mögliche Reise nach Israel vom 23.10. – 30.10.2012 mit Pfr. i. R. Schelmat
Sonntag, 10. Juni
2012
Kirchenbezirkstag im Kurpark Bad
Lausick
am „Schmetterling“
Wir begrüßen in
unserer Kirchgemeinde ganz herzlich zwei neue Mitarbeiterinnen.
Nachdem
zum vergangenen Jahresende Herr Bormann seinen Dienst auf unserem Friedhof
beendet hat und Anfang März diesen Jahres Frau Kunert in den
Vorruhestand/Altersteilzeit gegangen ist, mussten die beiden Stellen neu
besetzt werden.
Der
Friedhofsausschuss hat mehrere Bewerberinnen zu Gesprächen eingeladen und sich
entschieden, Frau Silke Brück als
Friedhofsverwalterin (links) und Frau
Petra Scheffler als Verwaltungsmitarbeiterin (rechts) auf dem Friedhof
anzustellen.
Beide
sind engagierte Gemeindeglieder, die eine in der Schwesterkirchgemeinde Döben, die andere in Pomßen.
Beide müssen sich nun in die neue Aufgabe einarbeiten, wozu sie Zeit und
manchmal etwas Nachsicht benötigen.
Dazu
hilft aber auch ein ermutigendes Wort oder ein freundliches Lächeln, welches
Sie ihnen entgegenbringen können, und dass Sie die, für unsere Gemeinde und
natürlich besonders für die Trauernden, wichtige Tätigkeit mit in Ihr Gebet
einschließen.
Wir
wünschen den beiden Mitarbeiterinnen Gottes reichen Segen, auch Freude an ihrer
manchmal nicht leichten Arbeit, nette Kollegen (die Sie ja doch haben!) und
viele Menschen, die Ihnen zugewandt bleiben.
Der
Kirchenvorstand Grimma
Pfarrer
Behr
Liebe Gemeinde!
Christian Behr wurde
von den Dresdnern als Superintendent gewählt. Wir freuen uns für und mit ihm
darüber, denn diese Wahl ist zugleich eine Wertschätzung und Anerkennung für
die gute Gemeindearbeit, die in den zurückliegenden Jahren in Grimma gewachsen ist.
Dies ist nicht allein der Verdienst von Christian Behr, sondern das Resultat
des fruchtbaren Zusammen-wirkens vieler kreativer haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter, deren Herzen für die
Gemeinde schlagen und die sich von der liebevollen Geistkraft Gottes immer
wieder inspirieren und motivieren ließen. Familie Behr wünschen wir für den
Start in Dresden ein gutes Ankommen, Entdeckerfreude und Gottes reichen Segen.
Das freudige
Mitgefühl aber hat für viele eine ambivalente Rückseite. Da gibt es Ängste, ob
denn das alles zu schaffen sei, wenn die erste und die zweite Grimmaer Pfarrstelle gleichzeitig unbesetzt sind. Wer
kümmert sich um Gemeindekreise, Gottesdienste, Kasualien, um die Seelsorge in
Krankenhäusern, Seniorenkreisen und Gemeinde? Wer wird die Fäden in
Kirchenvorständen und Pfarrbüro zusammenhalten usw…..
All diesen Ängsten
und Fragen haben wir uns in den zurückliegenden Wochen gemeinsam mit
Kirchenvorständen, MitarbeiterInnen, Konvents-kollegInnen und dem Superintendenten gestellt und nach
gangbaren Lösungen gesucht. Ich habe ein gutes Gefühl und ein großes Vertrauen,
dass wir gemeinsam die Vakanzzeit in Grimma und Nerchau nicht nur tragen, sondern auch mit Freude gestalten
werden. Der Hauptgrund dafür liegt in der Lebendigkeit und Kreativität der Grimmaer Schwester-Gemeinden und in deren Fähigkeit, selbst
Verantwortung zu übernehmen.
Ich, als Vakanzvertreter werde dabei das in meinen Kräften stehende
tun, um die Arbeit der Kirchenvorstände in der vor uns liegenden Zeit gut zu begleiten
und Frau Wermuth im Pfarrbüro zu unterstützen. Auch
stehe ich, wie schon bisher, als Ansprechpartner für die Nerchauer
Gemeindekreise zur Verfügung und für die dort anfallenden Kasualien. Pfarrerin Schelmat-von
Kirchbach, deren Herz für die Grimmaer
Schwestergemein-den schlägt, in die sie sich schon längere Zeit einbringt, wird
sich um die Koordination von Gottesdiensten und Gemeindearbeit kümmern. Pfarrerin Jacob aus Regis-Breitingen ist ab April für die Betreuung der Seniorenheime
und der Seniorenarbeit zuständig. Die Pfarrer des Grimmaer
Konvents (aus der Grimmaer Nachbarschaft) werden in
Grimma für Kasualien zur Verfügung stehen. Damit habe ich einige der
organisatorischen Eckpfeiler neben den Grimmaer haupt – und ehrenamt-lichen MitarbeiterInnen für die vor uns liegende Vakanzzeit benannt. In den nächsten Wochen wollen wir noch Pfarrerkollegen im Ruhestand anzusprechen, um sie für
Aufgaben in der Gemeindearbeit zu gewinnen.
Aufgrund der besonderen
Vakanzsituation von gleichzeitig zwei Stellen in
einem Gemeindeverbund wird das Landeskirchenamt die Grimmaer
Pfarrstelle vorfristig ausschreiben, um damit die schnelle Wiederbeset-
zung der Stelle zu befördern.
Eine Vakanzzeit verstehe ich nicht „nur“ als Überlebenstraining,
sondern vor allem als Chance, sichtbar werden zu lassen, was Gemeinde im
eigentlichen Sinne ist, nämlich ein Leib mit vielen Gliedern, die auf einander
angewiesen sind, die sich gegenseitig unterstützen, die in ihrem Zusammenwirken
vom Geist Gottes getragen und geleitet werden.
Die vor uns liegende
Osterzeit führt uns ja die befreiende, angstüber- windende und vertrauensschenkende Kraft der
Liebe Gottes durch die Auferstehung Jesu in besonderer Weise vor Augen.
Diese befreiende Osterbotschaft
möge uns in den nächsten Wochen und Monaten mit Kraft und Freude für unsere
gemeinsame Arbeit in den Grimmaer Schwestergemeinden
erfüllen.
Ihr Pfarrer
Henning Olschowsky

Peter Schäfer,
Stellvertretender
Vorsitzender vom Kirchenvorstand:
Liebe Gemeinde,
unsere Pfarrfamilie
Behr wird uns im Laufe des Monats April verlassen. Am 1. April tritt Pfarrer
Christian Behr sein neues Amt als Superintendent in Dresden an. Am gleichen Tag
werden wir ihn mit einem Gottesdienst verabschieden.
Lassen Sie mich aus
diesem Anlass noch einmal persönlich auf wenige Momente der vergangen 18 Jahre
in Grimma zurückblicken.
Der erste Eindruck,
der mir für immer in Erinnerung bleiben wird sind seine fürsorglichen
Seelsorgebesuche bei unserer Familie.
Mit einer
schwerstbehinderten Mutter als Pflegefall in der Familie ist es uns am Anfang
sehr schwer gefallen Kontakt in Grimma zu finden. Nicht viele Menschen halten
es aus, sich mit gelähmten und sprachunfähigen Behinderten nach einem
Schlaganfall länger an einen Tisch zu setzen. Die regelmäßigen Besuche unseres
Pfarrers gaben uns das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden.
Der zweite große
Einschnitt in Grimma war die Flut im Jahr 2002. Wir waren bereits befreundet
und konnten daher als selbst schwer Betroffene mitfühlen, welchen Einsatz, die
selbst aus ihrem Haus gespülte gesamte Familie Behr mit ihren drei Töchtern
aufbrachte, um in der flut-geschädigten Frauenkirche
ein Organisationzentrum für die Koordination der Hilfe und auch der eingehenden
Spenden einzurichten.
Die mittäglichen
Andachten um die mit Kerzen geschmückten Pflastersteine in der Frauenkirche als
Moment der Ruhe und des Gebets inmitten einer Trümmerlandschaft gaben mir
Kraft. Sie bleiben als Bild in meiner Seele, wie die erste Rose, die ihre Blüte
durch die schlammverkrustete Umwelt schob.
Einen letzten Punkt
möchte ich unbedingt noch erwähnen. Der unermüdliche Einsatz unseres Pfarrers
für das evangelische Schulzentrum erst in Döben und
nach dem Umzug in Großbardau, mit den Personal-problemen und den nicht endenden Baumaßnahmen, ermöglichte
den Erhalt der Grundschule und die Erweiterung um die Mittelschule und ein
Gymnasium wesentlich mit.
Mit diesen kurzen
Zeilen möchte ich ihm im Namen des Kirchen-vorstandes
für den großen Einsatz als Seelsorger, als Helfer und Organisator, für seine
Mitwirkung in unzähligen Gremien und persönlich als theologischen Begleiter
meiner Tätigkeit als Prädikant danken. Den Prediger, Sänger und Musiker haben
Sie ja selbst erlebt.
Ich möchte nicht
vergessen auch Frau Behr für ihre vielen seelsorgerischen Gespräche, für das
immer offene Ohr und die Geduld zu danken, die die Gemeinde ihr so abverlangt
hat.
Die Töchter Sara,
Leonore und Tabea sind uns ans Herz gewachsen. Dankbar haben wir zuletzt wieder
von Saras Kochkünsten beim Fest für ehrenamtliche
Mitarbeiter profitiert.
Wir wünschen unserer
Pfarrfamilie noch schöne, erfüllte Jahre in Dresden, mit seinen Kunstschätzen,
Opern und Theatern und an der bedeutenden Kreuzkirche, die ihre neue kirchliche
Heimat sein wird.
In Grimma werden
alle unvergessen bleiben.
Danke!
Peter Schäfer
