Dorfkirche Grethen

 



Gründonnerstag, 5. April
17.30 Uhr Gottesdienst (Pfn. Schelmat)


OSTERSONNTAG, 8. April
6.00 Uhr OSTERNACHT, anschl. Osterfrühstück


Sonntag, 13. Mai
10.15 Uhr Gottesdienst mit KONFIRMATION und Taufen (Pfn. Schelmat)


Sonntag, 20. Mai
10.15 Uhr Gottesdienst gestaltet vom Familienseminar der Leipziger Mission zum Thema „Eine Welt“


Sonntag, 3. Juni
8.45 Uhr Gottesdienst mit hl. Abendmahl (Pfn. Jacob)


 








In Grethen und seiner Kirche ist es Herbst

Der Herbst hat die Blätter an den Bäumen bunt, wie selten gefärbt. Dies ist nicht jedes Jahr so, aber wenn die Witterung mild ist, die Sonne besonders lange scheint und der Regen ausbleibt, tritt dieses Phänomen auf. Zum Erntedankfest fiel deshalb die Aus-wahl für den Kirchenschmuck besonders leicht. Doch was haben unsere Tierbewohner auf bzw. in der Kirche im laufe des Sommers gemacht. Eine Storchenfamilie hatten wir nicht. Der einzelne Jungstorch unternahm im Sommer immer größere Ausflüge, so dass er immer weniger gesehen wurde und irgendwann ausblieb. Nun bleibt nur zu hoffen, dass er einen Partner gefunden hat und Gefallen am Grethner Storchenest bestehen geblieben ist. Allerdings ist Geduld angesagt. Erst im Frühjahr können wir das Ergebnis sehen. Erstaunlich ist, dass dann sehr viele Grethner wissen, wo die Kirche ist und sie wird im Ort zum Gesprächsstoff Nummer 1. Ruhig ging es bei unseren Turmfalken zu. Die Altvögel waren etwas verwirrt. Aus drei Eiern wurden sechs und am Ende schlüpften 5 Jungvögel. Offensichtlich hatten sie keinen Plan, wie der Sommer sich gestaltet und ob genügend Futter für die Aufzucht vorhanden sein wird. Mit Unterstützung des Storchenbeauftragten, Herrn Bernd Holfter, erhielten alle Jungvögel eine Kennzeichnung. Ob wir jemals erfahren, wie unternehmenslustig sie sind und ob wir sie wieder sehen? Die flugfähigen Jungvögel wurden nicht im Nest fotografiert, weil die Gefahr bestand, dass sie aus Angst den Kasten verlassen und vom Turm stürzen. Der Altvogel schenkt ihnen dann keine Beachtung mehr.

Die Jungvögel, ca. 3 Wochen alt, haben Angst
und kuscheln in der entfernten Ecke.
Nach einer Gewöhnungsphase sind sie mutig
und glauben die Kamera bringt Futter.
Der Jungvogel wird auf den Rücken gelegt
und die Alu-Marke am Fuß angebracht.
Auch nach der Beringung hat der Falke keine Angst
und erkundet die Umgebung.





Auch wenn es für Viele nicht spürbar ist, so gibt es auch in der Grethner Gemeinde kleine Höhepunkte. Dazu zählen das Erntedank- und Reformationsfest. Zu den wichtigen Vorbereitungen zählt der Kirchenschmuck und ist vor allem zum Erntedanktag sehenswert. Im Anschluss an den Gottesdienst haben sich die Grethner, auch Gäste waren herzlich eingeladen, in der schmucken Sakristei zum gemütlichen Beisammensein getroffen. Bei Kaffee oder Tee und Selbstgebackenen war die Stimmung gut.

Erntedankfest am 02.10.2011

Jetzt gilt es alle Kräfte zu bündeln und die letzte Aufgabe in diesem Jahr das Krippenspiel vorzubereiten und Heiligen Abend vor den zahlreichen Gottesdienstzuhörer zu bestehen.